Torloses Remis im Derby

Mit einem 0:0-Unentschieden musste sich der FCR im Derby beim SSV Wertach begnügen. Es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein sehr zerfahrenes Spiel ohne große Torchancen. Beide Mannschaften wirkten aufgrund der schwierigen Tabellensituation sehr verunsichert. Es gab viele kleine Fouls und lange Bälle, die ihren Adressaten nicht erreichten. Nach 15 Minuten kam Wertach erstmals zu einem Torabschluss, aber Torwart Lukas Köck war schnell unten und hatte mit dem Schuss keine Probleme. Auf Rettenberger Seite hatten nur Manuel und Martin Welte je eine Gelegenheit, beide Abschlüsse gingen deutlich über das Gehäuse. In der zweiten Halbzeit war der FCR am Drücker, das Tor wollte aber nicht fallen. Die größte Chance bot sich nach einer Ecke, die durch rutschte, Thomas Hindelang war zu überrascht und köpfte das Leder aus zwo Metern drüber. In der 75. Minute setzte Martin Welte die Kugel an den Pfosten. Wertach agierte nur noch mit einem Befreiungsschlag nach dem anderen, konnte den Punkt aber erfolgreich verteidigen. Schlussendlich war es ein verdientes Unentschieden, mit einem Chancenplus auf Rettenberger Seite, ein Tor wollte an diesem Tag jedoch nicht fallen. Mit den Siegen von Blonhofen und dem kommenden Gegner VfB Durach II hat sich die Lage für die Gelb-Roten weiter verschärft.

Der FCR II musste einen Tag zuvor eine knappe 1:2-Niederlage bei der SG Weitnau-Kleinweiler-Wengen hinnehmen. Nach den erfolgreichen letzten Wochen ist das ein kleiner, ärgerlicher Rückschlag, aber tabellarisch problemlos zu verschmerzen. Bereits in der 6. Minute brachte Luca Eberle die Gelb-Roten in Führung. Diese hielt allerdings nicht lange, denn nur vier Minuten später war Routinier Christoph Schneider zur Stelle und erzielte das 1:1 für die SG. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt und er hatte auch bis in die absolute Schlussphase Bestand. Dann bekamen die Hausherren in der 87. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Simon Maier ließ sich nicht bitten und nutze den Strafstoß zum Siegtreffer. So musste der FCR II mit leeren Händen heimfahren, obwohl der Punkt fast schon eingetütet war.

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