Der Knoten ist geplatzt

Endlich konnte sich der FC Rettenberg für seine Leistung belohnen und die ersten Punkte der Saison einfahren. Und dies gelang gleich mit einem souveränen 4:0-Sieg beim FC Füssen. Die Gelb-Roten begannen sehr zielstrebig und energisch und ließen den Hausherren kaum Raum um ins Spiel zu kommen. Nach schönem Zuspiel von Tobias Meitinger stand Patrick Pfleiderer völlig frei vor Torhüter Linus Höhne, der aber die Oberhand behielt (4.). In der 9. Minute, wurde Moritz Frisch von Simon Mayr über links geschickt, der marschierte die Linie lang und vollendete im Sechzehner in den rechten Winkel zum 1:0 für den FCR. Vier Minuten später klärte Louis Gert eine Hereingabe von links knapp über das eigene Tor. In der 16. Minute wurde ein Schuss von Meitinger vom Fünfmetereck abgefälscht und ging knapp am langen Pfosten vorbei. Dann köpfte Luis Kolb auf der anderen Seite einen Eckball aus kürzester Distanz über das Gehäuse (23.). Ein Schuss von Pfleiderer in der 28. Minute war kein Problem für Höhne. Dann spielte Frisch einen Steilpass auf Meitinger, der über links durchkam und überlegt flach ins rechte Eck zum 2:0 abschloss (35.). Einen Schuss von Patrick Pfleiderer aus 20 Metern parierte Höhne stark (38.). In der 42. Minute wurde Pfleiderer von Meitinger per Kopf bedient und danach im Sechzehner von Höhne von den Beinen geholt. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Markus Roth zum 3:0, obwohl Höhne noch mit den Händen am Ball war (42.). Mit dieser komfortablen Führung der Gelb-Roten ging es in die Halbzeitpause. Der FCR hatte das Spiel unter Kontrolle und ließ aus dem Spiel heraus so gut wie nichts zu. Danach versuchte Füssen den Druck zu erhöhen. Michael Knarr versuchte es aus 15 Metern, die Kugel landete aber direkt in den Armen von Lukas Köck (51.). Ein Freistoss von Tobias Meitinger kam auf das rechte Kreuzeck, aber Höhne konnte den Ball fangen (57.). Danach hatten die Gastgeber ihre stärkste Phase und versuchten ihren ersten Treffer zu erzielen. Knarr köpfte relativ frei rechts vorbei (65.). Drei Minuten später kam ein Freistoß von Jannick Geißler auf’s rechte Eck, aber Köck war auf seinem Posten. Erneut zielte Knarr vom Strafraum rechts neben das Tor (69.). Dann probierte es nochmal Geisler aus 20 Metern, sein Schuss ging knapp über den Querbalken (73.). Dann kam mal wieder der FCR und machte gleich den Deckel drauf. Zunächst wurde ein Schuss von Meitinger zur Ecke abgefälscht. Die zog Michael Herz nach innen, wo Fabian Reitemann mit einem mustergültigen Kopfball über die Unterkante der Latte das 4:0 erzielte (76.). Dann ging ein Schuss des Füssener Jokers Marcello Giambalvo aus spitzem Winkel an den Pfosten (83.). Die letzte Aktion hatte Giuseppe Gerace, der im Sechzehner rechts am Tor vorbei zielte. Das spielte aber keine Rolle mehr,, denn danach Pfiff Schiedsrichterin Sarah Wörle ab und die Gelb-Roten durften endlich sich mal jubeln.

Vor allem Dank einer starken Anfangsphase setzte sich auch der FCR II mit 6:1 beim FC Füssen II durch. Es ging perfekt für die Gelb-Roten los. Bereits in der 2. Minute schaltete Luca Tauscher bei einem Freistoss schnell, bediente Lukas Jäger, der im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jona Mayr souverän (4.). Drei Minuten später schoß Daniel Angelov für die Hausherren freistehend über das Tor. Weitere drei Minuten danach legte Roman Fäßler im Strafraum Lukas Jäger auf, der auf 2:0 stellte. Dann verfehlte Kilian Lochbihler knapp das rechte Kreuzeck (11.). Wenig später fand ein langer Ball von Daniel Klaus Fäßler, der setzte sich im Laufduell durch und besorgte das 3:0 (13.). Die prompte Antwort hatte David Fahrnholz, dessen Schuss aus kurzer Distanz abgefälscht den Weg ins FCR-Tor fand (14.). Jetzt beruhigte sich das Geschehen etwas. In der 37. Minute verlor Keeper Manuel Holzer den Ball, aber Angelov verfehlte das lange Eck des leeren Tores. Ein 20 Meter-Schuss von Holm Feldmann ging über das Rettenberger Gehäuse (40.). Zwei Minuten später verfehlte Stephan Gebler mit seinem Kopfball das Tor. So ging es mit 1:3 in die Kabinen. Danach hatte Füssen zwischen 51. und 55. Minute vier gute Gelegenheiten, die alle vergeben wurden, wobei sich Manuel Holzer zweimal auszeichnen konnte. Das Tor machte dann der FCR. Torwart Benedikt Wölfle konnte einen eigentlich harmlosen Schuss von Kilian Lochbihler nicht festhalten und ließ ihn ins Tor rutschen (56.). Das zog den Gastgebern endgültig den Zahn. In der 65. Minute spielte Lochbihler einen schönen Pass auf den eingewechselten Giuseppe Gerace, der behielt die Nerven und machte das 5:1. Umstritten war der Treffer von Jürgen Klaus in der 79. Minute. Wölfle verlor den Ball im Luftkampf gegen Mika Buchmüller, Klaus schob ihn aus abseitsverdächtiger Position zum 1:6 ins Tor. Zwei Minuten vor Schluss verlor Füssens Patrick Raca die Nerven, schlug gegen Holzer nach und sah folgerichtig die Rote Karte. Das war der Schlusspunkt eines deutlichen und verdienten Rettenberger Sieges.

Der Knoten ist geplatzt
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