FCR II in Hälfte eins chancenlos

Der FCR II hatte in seinem Auftaktspiel gegen die SG Weitnau-Kleinweiler-Wengen vor der Pause keine Chance und musste eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Bereits in der 2. Minute köpfte Marco Hämmerle knapp neben das Rettenberger Gehäuse. Fünf Minuten danach tauchte Lukas Jäger frei vor dem SG-Tor auf, brauchte aber zu lange mit seinem Abschluss und scheiterte dann an Keeper Kai Merz. Wenig später köpfte Timo Gruber eine Ecke zur Gästeführung ins lange Eck (11.). In der 14. Minute zielte Stephan Geisenhofer von halbrechts im Sechzehner zu hoch. Das war die letzte FCR-Offensivaktion der ersten Hälfte, jetzt spielte nur noch Weitnau-Kleinweiler-Wengen. Adrian Gschwend klärte im letzten Moment gegen Christioph Schneider (29.), Marco Hämmerle schoss aus spitzem Winkel über das Tor (39.) und Keeper Simon Esser fischte einen Freistoß von Simon Maier aus dem Eck (41.). Eine Minute später fiel dann doch das längst fällige 0:2. Nach einem starken Spielzug vollendete Schneider über den rechten Innenpfosten. Damit war es noch nicht genug, denn in der Nachspielzeit machte Gruber mit seinem zweiten Treffer ins kurze Eck den 0:3-Pausenstand klar. Danach präsentierten sich die Gelb-Roten deutlich besser und konnten die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten. Nach einem Sololauf von Schneider klärte Esser stark zur Ecke (54.). Auf der anderen Seite verzog Geisenhofer am rechten Eck vorbei (56.) und Matthias Pfleiderer zielte freistehend genau auf Torwart Kai Merz (64.). Vier Minuten später scheiterte Tim Odenwald im kurzen Eck an Esser. Merz verhinderte bei einem Schuss von Mika Buchmüller das Rettenberger Tor (76.). Nach einem Foul an Buchmüller gab es einen Strafstoss, den Lukas Jäger souverän zum Ehrentreffer verwandelte (82.). Jäger hatte auch die letzte Gelegenheit, als er frei auf Merz zusteuerte, aber den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss verpasste. Sein Querpass blieb dann bei einem Verteidiger hängen. Somit blieb es beim aufgrund der ersten Hälfte gerechten 1:3, aber die Moral und das Aufbäumen des FCR II nach der Halbzeit waren durchaus stark.

FCR II in Hälfte eins chancenlos
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