Am kommenden Sonntag empfängt der FC Rettenberg um 15.30 Uhr die SG Betzigau/Wildpoldsried. Dabei möchten die Hausherren die dürftige Leistung zuletzt in Durach vergessen lassen und wieder die Form der vorhergehenden Spiele auf den Platz bringen. Mit den Gästen wartet allerdings ein Kontrahent, der sich im Verfolgerfeld der Spitzengruppe eingenistet hat. Nach einem starken Start mit 13 Punkten aus sechs Spielen musste die SG zwei Pleiten in Folge hinnehmen. Zuletzt gelang wieder ein knapper Sieg gegen das neue Schlusslicht FSV Marktoberdorf und ein Remis im Nachholspiel in Neugablonz. Derzeit lässt sich die wahre Leistungsstärke der Oberallgäuer schwer einschätzen. Die vergangene Saison schloss Betzigau/Wildpoldsried auf Platz 12 direkt hinter dem FCR ab, damals gewann in den direkten Duellen jeweils das Auswärtsteam. Es spricht also einiges für ein enges Aufeinandertreffen auf Augenhöhe. Dabei wollen die Gelb-Roten an die starken Vorstellungen der letzten Heimspiele anknüpfen und das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Nachdem beide Teams statistisch eher schwache Offensiven, aber stabile Hintermannschaften haben, könnte ein Treffer schon der entscheidende sein. Die bisherigen Saisonspiele des FCR und der SG sind durchschnittlich die torärmsten der gesamten Liga. Umso wichtiger wird es sein, gar nicht erst in Rückstand zu geraten. Weitere Punkte wären für das Rettenberger Konto äußerst wichtig, nachdem das Polster auf die Abstiegsplätze inzwischen aufgebraucht ist.
Zuvor begegnen sich die beiden 2. Mannschaften um 13 Uhr zum Spitzentreffen der A-Klasse 6, wenn der Tabellenzweite FCR II den Spitzenreiter SG Betzigau/Wildpoldsried II erwartet. Die Gäste haben bis auf ein Unentschieden in Immenstadt alle ihre Spiele gewonnen und sind das einzige ungeschlagene Team der Liga. Die letzten Jahre befand sich die SG II meist im oberen Tabellenmittelfeld, in dieser Saison scheint sie einen Sprung nach oben zu machen. Die letzte Spielzeit lief für die beiden Teams analog zu ihren 1. Mannschaften: sie schlossen als direkte Tabellennachbarn ab und die beiden direkten Aufeinandertreffen endeten mit Auswärtssiegen. Das soll sich am Sonntag aus Rettenberger Sicht natürlich nicht wiederholen, vielmehr wären die Männer um Kapitän Lukas Jäger gerne diejenigen, die Betzigau/Wildpoldsried die erste Saisonniederlage beibringen. Dafür wird es aber eine hochkonzentrierte und fehlerfreie Vorstellung über die gesamten 90 Minuten brauchen. Dann hat der FCR II auch das Potential, um so einen Gegner niederzuringen.
