Mit einem 3:1-„Heimsieg“ auf dem Immenstädter Kunstrasen endete das Duell gegen den FC Blonhofen. Bereits nach wenigen Sekunden war Danny Günther über rechts frei durch, scheiterte aber am gut mitspielenden Keeper Wolfgang Ried. Dann verfehlte Thomas Lutz auf der anderen Seite mit seinem Schuss das lange Eck (8.). Nach einem starken Pass von Maximilian Schmitt war Kilian Götzfried frei vor dem Tor und machte souverän das 1:0. Nur zwei Minuten später wurde Schmitt im Sechzehner gelegt. Markus Roth verwandelte souverän zum 2:0. In der 20. Minute zog FCB-Torjäger Julian Bauer aus 15 Metern ab, der Schuss ging aber rechts vorbei. In direkten Gegenzug gab es Eckball, Manuel Welte köpfte diesen über den Kasten. Nach einer guten halben Stunde eroberte Tobias Meitinger an der rechten Eckfahne den Ball, bediente Günther, der stellte auf 3:0 (33.). Zwei Minuten später traf Maxi Schmitt, aber der Linienrichter hatte ein Abseits erkannt. In der 40. Minute setzte sich Meitinger durch, kam im Strafraum frei zum Abschluss, aber Ried reagierte stark und fischte den Ball aus dem unteren Eck. Zwei Minuten vor der Pause kam Julian Bauer links durch, legte auf für Manuel Schwarz, der die Kugel zum 1:3 in den rechten Winkel versenkte. Das war nochmal eine kalte Dusche für die Gelb-Roten kurz vor der Halbzeit. Kurz nach Wiederbeginn kam Günther zum Abschluss, aber konnte den Ball nicht mehr richtig auf’s Tor bringen (47.). Danach wurde Blonhofen deutlich stärker. Schwarz zielte völlig freistehend links am Tor vorbei (53.). Erneut war es ein Schuss von Schwarz, der gerade noch abgeblockt wurde (57.). Mitte der zweiten Hälfte hatte der FCR mal wieder zwei Abschlüsse, aber die Schüsse von Michael Herz (65.) und Götzfried (66.) kamen direkt auf Torwart Ried. Zwei Minuten später ging ein Freistoß von Bauer knapp am Rettenberger Gehäuse vorbei. Dann kam Götzfried im Strafraum an den Ball, sein Schuss unter Bedrängnis landete abgefälscht bei Ried (73.). Inzwischen hatte der FCR die Partie wieder unter Kontrolle. In der 90. Minute landete erneut ein Schuss von Herz beim FCB-Torwart. Quirin Schweiger hatte auch noch seine Gelegenheit, aber auch hier war Ried die Endstation (92.). Zwei Minuten später köpfte Bauer auf Köck, der damit keine Probleme hatte. Das war auch die letzte Aktion, dann war der wichtige Rettenberger Sieg besiegelt.
Einen weitestgehend ungefährdeten 5:3-Sieg schaffte die 2.Mannschaft gegen den FC Blonhofen II. Rettenberg begann gut und ging auch früh in Führung. Eine Freistoßflanke von Julian Flemming von rechts verwandelte Patrick Pfleiderer mit einem lehrbuchmäßigen Kopfball zum 1:0 (5.). Danach war der FCR zwar tonangebend, allerdings zunächst ohne zu weiteren Chancen zu kommen. In der 23. Minute verpasste Lukas Jäger zweimal knapp das Gehäuse. Aus dem Nichts besorgte Stefan Losch den Ausgleich, als er einen sehenswerten Heber aus 40 Metern im Tor unterbrachte. Nur vier Minuten später ging ein leicht abgefälschter Freistoß von Jona Mayr haarscharf links vorbei. Die folgende Ecke von Mayr drückte Jäger zur erneuten Führung ins lange Eck. Einen weiteren Mayr-Freistoß klärten die Gäste beinahe zum Eigentor (38.). Kurz darauf schoss ein FCB-Verteidiger Patrick Pfleiderer an, von dort fand der Ball den Weg zum 3:1 über die Linie (39.). In der 3. Minute der Nachspielzeit stellte Matthias Pfleiderer nach einer Jäger-Flanke auf 4:1. Das war auch der Pausenstand. Die zweite Hälfte begann recht verhalten. In der 56. Minute überraschte der Gästestürmer Christian Schmid seinen Namensvetter Leo im FCR-Tor mit einem Kopfball und machte das 4:2. Drei Minuten später bediente Patrick Pfleiderer nach einem schönen Spielzug seinen Bruder Matthias, der schob zum 5:2 ein. Aber schon im Gegenzug luchste Stefan Losch Schmid den Ball ab und verkürzte wieder auf 5:3. Bei einem Schuss von Jäger war Torwart Leon Wolff zur Stelle (62.). Danach verflachte das Geschehen deutlich, es gab höchstens noch Halbchancen. Dadurch geriet der verdiente Erfolg der Gelb-Roten auch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Nach einer Pause am nächsten Wochenende ist der FCR erst wieder in zehn Tagen im Einsatz.
